Ab heute Abend in der Galerie Konrad Fischer: Eine Ausstellung von Bernd und Hilla Becher.
Das ist aufregend, denn: Bisher ungezeigte Arbeiten der Fotografen! Das ist selten geworden, vor allem seit dem Tod Bernd Bechers 2007. Seit den frühen 60er Jahren fotografierten Bernd und Hilla ausschließlich industrielle Architektur, also Wassertürme, Getreidesilos, Gasometer, Hochöfen. Sie arbeiteten seriell und in schwarz-weiß, blieben immer im gleichen Format und bei den exakt gleichen Lichtverhältnissen – was dazu führte, dass die beiden manchmal wochenlang an ein und demselben Motiv herumwerkelten.
So wurde das Paar zu einer der wichtigsten Positionen in der zeitgenössischen Fotografie. Bernd Becher übernahm 1976 außerdem eine Professur für Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf – das Ehepaar lehrte aber immer gemeinsam. Aus ihren Klassen gingen berühmte Künstler wie Andreas Gursky, Thomas Ruff, Candida Höfer und Thomas Struth hevor.
Übrigens: In einigen Programmkinos läuft seit Mittwoch der Dokumentarfilm „Die Fotografen Bernd und Hilla Becher".
Ausstellung noch bis zum 19. September, Galerie Konrad Fischer, Lindenstr. 35, Di bis Sa: 11 bis 18 Uhr.
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